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Hör am besten direkt rein! Hier geht es zu der Podcast-Folge:

Vor kurzem haben mein Mann und ich unsere Hochzeitsfeier nachgeholt. Nach zwei Jahren Pandemie konnten wir endlich mit unseren Familien und Freunden feiern. Neben der Feier hatten wir ein schönes Hochzeitsshooting auf dem Walberla, ein Berg und beliebtes Ausflugsziel in der Fränkischen Schweiz.

Warum ich das erzähle? Weil wir uns sehr aufgehoben fühlten bei unserer Fotografin. Diesmal war ich selbst Kundin und vor der Kamera. Und als Lisa, die heiratet, absolut nervös. Eine Fotografin, der wir vertrauten und die uns diese Nervosität schnell vergessen ließ, war Gold wert an diesem besonderen Tag.

Auch wenn das ein privates Shooting war, lässt sich doch vieles aufs Business übertragen. Denn irgendwann kommst du in deinem Business nicht drumherum, eine*n professionelle*n Fotograf*in zu beauftragen. Egal, ob am Anfang für Fotos auf deiner Website oder um generell deine Social-Media-Accounts abwechslungsreich zu füllen. Oder eben, wenn neue Projekte anstehen, du neue Angebote und Produkte launchen willst. Spätestens dann stellt sich die Frage, wie du den passenden oder die passende Fotografin für dich und dein Brandshooting findest.

Ich habe dir ein paar Punkte zusammengestellt, die du im Vorhinein checken kannst. Bei allem gilt: Hör auf dein Bauchgefühl!

Das persönliche Vorgespräch ist wichtig

Der oder die Fotograf*in sollte zu dir als Mensch passen. Eine Verbindung und ähnliche Wellenlänge zwischen euch ist wichtig. Denn nur so kannst du beim Shooting abschalten und dich fallen lassen. Und nur dann entstehen authentische und echte Fotos. Daher finde ich ein persönliches Gespräch im Vorfeld absolut unverzichtbar. Tauscht euch nicht nur per E-Mail oder Telefon aus, sondern mindestens per Zoom oder wirklich persönlich.

Mein Tipp: Quatscht nicht nur über das Shooting. Klar, viele Punkte müssen geklärt werden. Da gehe ich im Folgenden noch drauf ein. Gleichzeitig ist es hilfreich, gemeinsame Themen zu finden, über die ihr plaudern und an die ihr anknüpfen könnt. Kinder, Hobbys, Haustiere oder der Beruf. Das muss kein Deep Talk werden. Aber persönliche Anknüpfungspunkte werden es dir am Shootingtag leichter machen. Du kannst schneller in den Small Talk gehen, eher durchatmen und letztendlich einfacher vor der Kamera entspannen.

Passt die Arbeitsweise des Fotografen zu deinem Business?

Lass dir erklären, wie die/ der Fotograf*in arbeitet. Du wirst schnell merken, ob du damit in Resonanz gehst. Arbeitet die/ der Fotograf*in eher im Studio mit viel künstlichem Licht? Möchtest du das? Arbeitet sie oder er eher on location, also draußen, oder kann sogar auf verschiedene Mietstudios zurückgreifen? Überlege, was für dich wichtig sein könnte: Studiobilder, wechselnde Locations und Szenen, Outdoor-Shootings.

Und dann geht es weiter mit diesen Fragen:

  • Wie liefert die/ der Fotograf*in die Bilder am Ende aus?
  • Auf was legt er/ sie Wert?
  • Wie ist ihre/ seine Art zu fotografieren; passt der Stil zu deinem Business?
  • Was hat er/ sie im Portfolio? Eher Headshots und Porträts oder auch Lifestyle- und Szenenaufnahmen, Produktfotos?

Schau daher unbedingt das Portfolio und die letzten Arbeiten der/ des Fotograf*in an und frag dich, ob es dir gefallen würde, wenn deine Fotos denselben Stil haben. Berücksichtige in jedem Fall, dass die Bildsprache zu deinem Business passen muss. Es kann beispielsweise wunderschön sein, dass die/ der Fotograf*in künstlerisch in schwarz-weiß und mit Unschärfen arbeitet. Aber wenn du Coach bist und deine Werte Klarheit und Mut sind, dann ist eine klare und minimalistische Bildsprache vielleicht passender als die künstlerische.

Lässt sich der Fotograf auf deine Ideen ein?

Ganz wichtig bei einem Brandshooting ist es, vorher gemeinsam eine Strategie für dein Business zu entwickeln und miteinander Ideen zu spinnen. Die/ der Fotograf*in muss auf deine Bedürfnisse als Kund*in eingehen können, sollte dir zuhören und dich als Kund*in einbeziehen. Auch hier hilft dir das Vorgespräch. Du wirst schnell merken, wie er/ sie reagiert, wenn du Ideen und Wünsche einbringst. Die Aufgabe der/ des Fotograf*in bleibt es, zu führen und die Ideen, die in euerm Brainstorming entstehen, in eine sinnvolle Bilderwelt zu übersetzen. Passend zu dir und deinem Business.

Check die Rahmenbedingungen & lies die Referenzen

Kläre so früh wie möglich, wann, wo und zu welchen Konditionen die/ der Fotograf*in arbeitet. Das sorgt für einen klaren Überblick von Anfang an. Passt das Preisniveau zu deinem Budget? Ist sie oder er verfügbar, um dein Brandshooting in den nächsten Wochen einzuplanen? Hat sie oder er Locations in petto, die frei sind und in dein Budget passen?

Lies die Referenzen anderer Kund*innen über die/ den Fotograf*in auf Google und anderen Bewertungsportalen. Klar, nicht alle Reviews kann man für bare Münze nehmen, da auch viel nachgeholfen werden kann. Aber generell lohnt es sich, auf die Erfahrungen von anderen zu vertrauen. Frag daher auch in deinem Bekanntenkreis nach, ob jemand in letzter Zeit mit einer tollen Fotografin oder einem tollen Fotografen zusammengearbeitet hat.

Investier in gute Bilder, auch wenn der Weg mal länger sein sollte

Konzentriere dich bei deiner Suche auf Fotograf*innen, die auf Business-Fotografie spezialisiert sind. Denn die wissen genau, wie sie den Funken deines Business transportieren können, wie eine professionelle Bilderwelt auszusehen hat und wie man die Bilder gut in die Website einbindet.

Ich möchte dich ermutigen: Investier in gute Bilder! Wenn du in deiner direkten Umgebung keine/-n Fotograf*in findest, die oder der dir zusagt, erweitere deinen Suchradius. Begeistert oder überzeugt dich jemand, dann fahr lieber ein paar Kilometer, um die bestmöglichen Bilder für dein Business zu bekommen. Finanziell kannst du es ausgleichen, indem du beispielsweise den Umfang des Auftrags reduzierst. Lieber weniger Bilder, die aber zu hundert Prozent deinem eigenen Anspruch genügen. Und ganz ehrlich, so ein Brandshooting macht man nicht jeden Monat, meistens setzt du die Bilder jahrelang ein.

Hör auf dein Bauchgefühl

Ich weiß, ich wiederhole mich. Aber dein Bauchgefühl spielt eine große Rolle. Selbst wenn alle Fakten geklärt sind und dir alle genannten Punkte gefallen, du aber nach dem Vorgespräch ein ungutes Bauchgefühl hast, geh lieber noch mal auf die Suche. Du solltest überzeugt sein und Vertrauen haben. Nur so kannst du loslassen beim Shooting.

Und jetzt noch mal zu meiner Hochzeitsfotografin. Bei der Entscheidung für sie war nämlich auch eine Menge Bauchgefühl beteiligt. Wir kannten uns schon persönlich und sie hatte uns bereits als Familie fotografiert. Sie hat ähnliche Werte wie ich und wir haben eine Verbindung zueinander. Außerdem hat sie den gleichen Sinn für Ästhetik wie ich.

Und die Hochzeitsfotos? Was soll ich sagen? Als ich die Galerie meiner Fotografin bekommen und durchgeschaut habe, habe ich mich wirklich auf jedem Bild schön und gesehen gefühlt. Das war für mich ein sehr großes Geschenk. Wenn du jetzt neugierig geworden bist auf meine Hochzeitsfotos, dann schau doch mal auf meinem Instagram-Kanal vorbei: @lisadoneff_fotografie .