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Du willst Fotos, die dich so zeigen, wie du bist? Auf denen du persönlich und authentisch wirkst? Aber wenn du ans Fotoshooting denkst, wirst du unsicher? Das verstehe ich total gut. Ich mag das Wort Posen auch nicht, da schwingt schon das Steife und Starre mit. Aber genau das möchte ich nicht. Deshalb gebe ich dir in diesem Blogartikel Tipps, wie du dich vor der Kamera natürlich bewegen und dich beim Shooting wohlfühlen kannst. Sodass die Bilder authentisch und echt wirken. Los geht’s!

Starte das Fotoshooting im Sitzen und nimm etwas in die Hand

Im Sitzen zu starten, gibt dir Sicherheit. Du achtest viel weniger darauf, was du mit deinen Armen und Beinen machst und musst weniger koordinieren. Meine persönliche Lieblingspose: im Sitzen sich nach vorne beugen und auf den Beinen abstützen. Das kann auf einem Stuhl, einer Treppe oder auf einer Mauer sein. Das Ergebnis: lockere und lässigere Posen.

Wenn du dann noch unsicher bist, was du mit deinen Händen machen sollst, dann nimm einen Gegenstand in die Hand. Im besten Fall bringst du sowieso zum Brandshooting Accessoires mit, die für dein Business stehen. Laptop, Notizbuch oder eins deiner Produkte. Ganz beliebt ist die Tasse Kaffee oder Tee. Hier ist mein heißer Tipp: Füll wirklich Tee oder Kaffee ein. Zum einen sieht man auf den Fotos, wenn die Tasse leer ist. Zum anderen ist es total entspannend, etwas Wärmendes in den Händen zu spüren.

Suche Ankerpunkte für deinen Blick

Du brauchst nicht immer direkt in die Kamera zu blicken. Für die Natürlichkeit der Bilder ist es sogar besser, wenn der Blick immer wieder abschweift und deine Mimik wechselt. Schau in den Laptop, notiere etwas in deinem Notizbuch, nimm einen Schluck aus deiner Tasse. Eine Hilfe für den Anfang sind Ankerpunkte, die du dir im Raum und in der Umgebung suchen kannst. Das kann zum Beispiel eine Uhr im Raum sein oder der Blick aus dem Fenster. Die Mimik wechselt ganz automatisch dabei.

Bitte nicht dauerlächeln

Viele Kund*innen denken, sie müssten im Fotoshooting dauerlächeln. Ich sage: Nein, müsst ihr nicht. Erstens ist es sehr anstrengend, das zwei, drei Stunden lang zu tun. Zweitens wirkt es schnell gekünstelt und aufgesetzt. Für authentische Bilder brauchen wir die Abwechslung in der Mimik: mal neutral, mal nachdenklich. Achte zwischendrin immer wieder auf Pausen, in denen du auch mal mit Gesichtsakrobatik deine Gesichtsmuskeln entspannen kannst.

Unterhalte dich mit deiner Fotografin

Das echte Lachen lässt sich am besten einfangen, wenn du mit deiner Fotografin während des Shootings einfach sprichst. Da entstehen ohne nachzudenken diese Zwischenmomente, in denen du die Kamera ausblendest, loslässt und dich auf das Gespräch einlässt. In deinem Gesicht zeigen sich automatisch ganz natürlich verschiedene Emotionen. Das macht dich nahbar und authentisch.

Erstell dir eine Playlist vorm Fotoshooting

Musik wirkt sich positiv auf den Körper aus. Atmung, Herzfrequenz, Körperspannung können beeinflusst werden und wir lassen viel leichter los. Auch die Atmosphäre am Set wird durch Musik viel lockerer. Stell dir vorm Fotoshooting also unbedingt Lieder zusammen, bei denen du in eine gute Stimmung kommst. Wenn das zu viel Aufwand ist, dann lass einfach deinen Lieblingsradiosender laufen. Denn Musik macht locker und bringt dich in den Flow.

Und zum Schluss gebe ich dir noch etwas mit, was mir persönlich sehr wichtig ist: Vertraue deinem Fotografen oder deiner Fotografin. Die setzen dich schon ins richtige Licht. Hab Vertrauen und lass los, dann wirst du dein Brandshooting definitiv rocken!