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Hör am besten direkt rein! Hier geht es zu der Podcast-Folge:

Personal Branding wird heutzutage immer wichtiger. Und um Social Media kommst du, wenn du ein eigenes Business führst, fast nicht mehr herum.

Egal, ob du gerade in deine Selbstständigkeit startest oder schon ein alter Hase bist. Einfach ist es nicht, sich regelmäßig vor der Kamera zu zeigen, immer wieder neue Fotos von sich zu posten, Reels und Storys zu drehen.

Auch ich hatte anfangs meine Schwierigkeiten. „Ich bin so unfotogen, ich habe keine gute Ausstrahlung. Wer will mir denn zuhören?“ Das waren ziemlich viele negative Glaubenssätze in meinem Kopf. Und vielleicht kommen sie dir auch bekannt vor.

Wie ich mit meinen negativen Glaubenssätzen Schluss gemacht habe

Irgendwann beschloss ich: Ich verstecke mich nicht länger hinter der Kamera, sondern ich wechsle die Seiten. Und das regelmäßig. Mein erster Schritt war eine 365-Tage-Selfie-Challenge. Ich wollte jeden Tag ein Foto von mir machen. Am Anfang war ich ziemlich perfektionistisch. Ich wollte nur ein Bild von mir machen, wenn ich „gut“ aussah. Aber ganz ehrlich: wer sieht schon jeden Tag top aus? Ich jedenfalls nicht. Also musste eine Lösung her. Ich stellte mir also jeden Tag den Wecker auf 15 Uhr und machte ein Selfie. Egal, ob ich gerade weinend auf dem Sofa saß, einkaufen, im Auto oder spazieren war. Es war manchmal echt nervig, aber die Herausforderung hat sich sowas von gelohnt. Ich setzte mich in dieser Zeit intensiv mit mir selbst auseinander und akzeptierte mich selbst und meine Makel von Tag zu Tag mehr.

Durch Brandshootings gewinnst du mehr Selbstbewusstsein

Danach ging ich einen Schritt weiter. Ich begab mich in die Hände eines anderen Fotografen. Einmal im Vierteljahr buche ich seit drei Jahren selbst ein kleines Brand-Shooting. Es ist wirklich verrückt, aber schon nach den ersten Shootings bin ich mir meiner selbst viel bewusster geworden. Meine Mimik, meine Gestik, meine Bewegungen.

Eine spezielle Pose zum Beispiel, die ich mir in den Jahren davor antrainiert hatte, sah einfach nicht wirklich vorteilhaft aus. Kopf leicht schief legen, Haare zur Seite und von unten nach oben in die Kamera schauen. Das habe ich mir nach dem ersten Shooting schnell wieder abgewöhnt.

Stattdessen konzentrierte ich mich auf die Gespräche mit dem Fotografen und ließ von Shooting zu Shooting los. Ich bin persönlich wirklich gewachsen in den drei Jahren.

Vor allem auch auf Social Media, fällt mir jetzt vieles leichter. Ich bin z.B. sicherer beim Sprechen in Storys geworden. Ich habe gelernt, wie ich mich vor der Kamera bewegen muss und dass ich nicht so perfektionistisch mit mir selbst sein darf. Denn die schönsten Bilder entstehen in den Zwischenmomenten, in denen ich mich fallen lasse. Irgendwann spürte ich: Ich bin ok so, wie ich bin. Ich verstelle mich nicht mehr vor der Kamera und ziehe letztendlich mehr und mehr auch die Kund*innen an, die tatsächlich zu mir passen.

So wächst du in deinem Business

Brandshootings können dir Inspiration geben. Inspiration, die du für deinen Business-Content nutzen kannst. Die Bilder machen deine verschiedenen Charaktereigenschaften sichtbar. Sensibel, verletzlich, gleichzeitig sehr humorvoll und eine Powerfrau. Wir sind so viel und können so viel sein. Meine Kund*innen melden mir nach einem Shooting oft zurück: „Hey, ich habe mich mal ganz anders wahrgenommen. Und das hat mich inspiriert, einen Blogbeitrag zu dieser Seite von mir zu schreiben.“ Bilder, auf denen man sich anders sieht als beim täglichen Blick in den Spiegel oder bei gestellten Selfies, kurbeln die Kreativität an. Man kommt auf neue Themen für den eigenen Blog und Social-Media-Content.

Ein Brandshooting ist mitunter eine hohe Geldausgabe. Aber betrachte es nicht als eine lästige Ausgabe, sondern als eine Investition in dein Business. Eine geile, kreative Bilderwelt entsteht, die zu dir und deinem Business passt. Das strahlt Professionalität aus, zieht die passenden Kund*innen an und führt letztlich zu mehr Umsatz. Die Investition zahlt sich also schnell aus. Das bestätigen auch meine Kund*innen, die gutes Feedback für ihre Website bekommen. Für deren Neukund*innen war die professionelle Seite mit Bildern ausschlaggebend für eine Buchung.

Und dann ist da noch die Auseinandersetzung mit deinem Warum, deinen Werten und deiner Zielgruppe, die in Vorbereitung auf ein Brandshooting stattfindet. In den Vorgesprächen – ich führe beispielsweise ein bis zwei sehr ausführliche Zoom-Calls mit meinen Kund*innen – stellt dir der Fotograf oder die Fotografin Fragen, hört zu, taucht in dein Business ein. Stehst du noch am Anfang, helfen die Gespräche, mehr Klarheit zu bekommen. Am Ende kannst du in jedem Fall deinen Content genauer planen und deine Angebote gezielter daran ausrichten.

Zum Schluss bleibt heute die Essenz: Ein Shooting ist wie eine Reise. Du kannst von dieser Reise viel für dich selbst mitnehmen. Trau dich einfach!