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Hör am besten direkt rein! Hier geht es zu der Podcast-Folge:

Wiedererkennbarkeit ist wichtig für deine Marke und dein Business. Ein einheitlicher Bildstil auf deinen Social-Media-Kanälen und auf deiner Website hilft dabei enorm. Wie möchtest du dich nach außen repräsentieren? Was möchtest du ausdrücken? Ich teile in diesem Beitrag Tipps mit dir, wie du mit Moodboards zu deinem eigenen Bildstil findest. Und gleich vorweg: Nein, du brauchst für gute Bilder nicht zwingend eine*n Fotografen*in und ja, deine Smartphone-Kamera reicht in den meisten Fällen absolut aus.

Was ist überhaupt der Bildstil?

Der Bildstil vereint alle Elemente der Bildsprache. Das sind z.B.: Perspektive, Licht, Farben, Schärfentiefe, Kontrast, Tonalität. Ein konkretes Beispiel könnte so aussehen: Deine Bilder sind immer aus der Vogelperspektive bei prallem Sonnenschein aufgenommen und generell minimalistisch gestaltet.

Mit einem einheitlichen Bildstil wirkt dein Social-Media-Profil auf jeden Fall professioneller. Solltest du eine*n Fotografen*in beauftragen wollen, fällt dir die Suche leichter, wenn du deinen Bildstil schon kennst.

Jetzt wird’s praktisch: So erstellst du dein Moodboard

Mithilfe eines Moodboards wirst du deinen Bildstil kennenlernen. Ich nutze Pinterest dafür. Wenn du es lieber analog magst, dann kannst du das Moodboard gern auch auf einer großen Pappe oder Leinwand gestalten. Dafür brauchst du: verschiedene Zeitschriften, Schere & Kleber.

Ich leite dich in diesem Beitrag für ein Pinterest-Moodboard an. Wenn du willst, kannst du gleich mit mir loslegen. So geht’s:

  • Öffne eine neue Pinnwand in Pinterest. Gib ihr einen Titel, zum Beispiel „Stilfindung“ oder „Moodboard Business“.
  • Gehe auf die Startseite und lass dich von deinem Bauchgefühl leiten. Pinne alle Bilder, die dich ansprechen, deren Ästhetik du magst. Egal, ob es die Farbwelt ist, Lichtstimmung oder eine bestimmte Bildkomposition. Mein Tipp für diesen Schritt: Nimm dir wirklich Zeit dafür und schaffe dir eine gemütliche Atmosphäre mit deinem Lieblingsgetränk und Musik!
  • Wenn du fertig bist, betrachte deine Bilder und notiere dir die Antworten zu den folgenden Fragen: Sind es helle oder dunkle Fotos? Gibt es ein bestimmtes Farbschema, z. B. knallige Farben oder pastellige? Sind es Detail- oder Szenenaufnahmen? Spürst du beim Betrachten der Bilder ein bestimmtes Gefühl? Sind die Bilder drinnen oder draußen entstanden? Wie ist die Umgebung, z. B. Stadt, Wald, freie Flächen, Meer? Wiederholen sich bestimmte Formen? Gibt es Personen auf den Bildern oder sind es Stillleben? Sind die Bilder zu einer bestimmten Tageszeit aufgenommen worden?

Werde kreativ mit einem Fotospaziergang

Jetzt wird es spannend: Übertrage deine Erkenntnisse aus den Notizen auf dein Business. Hier ein Beispiel: Vielleicht steht in deinen Antworten Weite, Meer, Landschaft. Auf dein Business übertragen könnte das bedeuten, dass deine Bilder eher minimalistisch sein könnten, in neutralen, cleanen Farben. Wenn du selbst Bilder machst, achte in dem Fall auf den Negativraum. Das ist der Raum im Bild, wo nichts passiert. Fotografierst du beispielsweise einen Baum, möchtest aber das Gefühl von Weite spürbar machen, dann wähle einen Ausschnitt von der Baumkrone und viel Himmel als Negativraum.

Werde im nächsten Schritt kreativ und experimentiere! Mach einen Fotospaziergang, nimm dein Notizbuch mit und fotografiere einfach drauf los. Schau immer wieder, mit was du dabei in Resonanz gehst. So bekommst du Übung und schärfst auf jeden Fall dein Gefühl für Ästhetik!

Ich möchte dir mit dieser Übung einfach Mut machen, denn du kannst vieles wirklich selbst umsetzen. Leg einfach los! Nur durchs Machen und Probieren wird sich dein Bildstil entwickeln und schärfen.